Neue Presse für unser Kalksandsteinwerk

Seit Dienstag, 02. September 2014, schwebt eine neue Kalksandsteinpresse in unser Kalksandsteinwerk in Kernen/Stetten. Hergestellt und geliefert wurde die Kalksandsteinpresse von der Firma MASA GmbH aus Porta Westfalica (www.masa-group.com).  Mit ingesamt 8 Lastzügen und Tieflader wurde die Presse angeliefert. Durch einen 130 Tonnen Kran der Fa. Röhm aus Wendlingen (www.roehm-gruppe.de) wurden die bis zu 25 Tonnen schweren Einzelteile durch das Hallendach auf die vorgefertigten Fundamente gesetzt. Die HDP1200J Kalksandsteinpresse ist die derzeit gößte Presse für die Herstellung von Kalksandsteinen. Nach Inbetriebnahme werden darauf unsere KS-basys und KS-Planelemente hergestellt.

 

Neue Heimat für Kröten

Großer Bahnhof bei der Einweihung zweier Krötenzirkel auf unserem ehemaligen Abbaugelände.

 

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Am 16. Mai 2014 fand auf unserem einstigen und in der Zwischenzeit rekultivierten Stubensandstein-Abbaugelände die Einweihung zweier Krötenzirkel statt. Initiiert durch die Stiftung der Kreisparkasse Waiblingen und dem Landratsamt Rems-Murr-Kreis wurden mithilfe der GÖG (Gruppe für geologische Gutachten) zwei Krötenzirkel zum Schutze der Wechselkröte angelegt. Mit diesem Pilotprojekt werden laut Dietmar F. Reiniger vom Geschäftsbereich Umweltschutz des Landratsamts neue Wege im Artenschutz begangen. Begleitet durch Presse und Fernsehen übergab Landrat Johannes Fuchs dem Bürgermeister von Kernen, Hr. Stefan Altenberger, symbolisch einen Scheck im Wert von 100.000 Öko-Punkten auf das Gemeindekonto. Wenn nachweislich die Wechselkröte in den beiden Körtenzirkel heimisch wird, kann die Gemeinde mit bis zu 200.000 Öko-Punkten rechnen.

Maßgeblich unterstützt wurde der Bau der beiden Krötenzirkel durch unsere Erdbau-Abteilung. In Zusammenarbeit mit Markus Neuffer und seiner Mannschaft von den Remstal Werkstätten wurden innerhalb kürzerster Zeit die Becken fertiggestellt.

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Bereits kurz nach Fertigstellung fanden Sich schon die ersten Bewohner, unter anderem auch die Gelbbauchunke, in den neuen Becken ein.

Für uns ist diese Maßnahme ein Beweis dafür, welch hochwertige ökologische Nachnutzung ehemalige Abbaustätten ermöglichen.

Gymnasien erhalten GeoKoffer

Das multimediale Bildungspaket soll Schüler für Fragestellungen der modernen Industriegesellschaft sensibilisieren
Am 25. Februar 2014 erhielten das Otto-Hahn- und das Heinrich- Heine-Gymnasium in Ostfildern jeweils einen GeoKoffer. Das multimediale Lernpaket soll die Erdkundelehrer dabei unterstützen, Geologie spannend und lebendig zu vermitteln. Bei den beiden Koffern im Gesamtwert von 1 380 Euro handelte es sich um eine Spende der Holcim Kies und Beton GmbH in Stuttgart und der Esslinger E. Bayer Baustoffwerke GmbH + Co. KG.

Als Thomas Beißwenger den 14 Kilo schweren GeoKoffer öffnete, kamen 14 faustgroße, handgeschliffene Steine zum Vorschein. Der Geschäftsführer des Industrieverbandes Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE) mit Sitz in Ostfildern berichtete, dass es sich dabei um die wichtigsten Bausteine des Landes handelt. „Gneis, Granit, Posidonienschiefer, Salzstein, Buntsandstein und Porphyr, sind“, laut Beißwenger, „nur einige Beispiele für die Vielzahl an mineralischen Ressourcen, die in Baden-Württemberg vorkommen.“

Der Diplom-Biologe betonte, dass er oft mit der Aussage konfrontiert werde, dass der Südwesten über keine oder nur sehr wenige Rohstoffe verfüge. Der GeoKoffer, den der ISTE zusammen mit Vertretern des Schulgeographenverbandes, der Pädagogischen Hochschulen und des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau entwickelt habe, beweise das Gegenteil. „Steine sind eine wertvolle Ressource, die nicht nur beim Haus- und Straßenbau zum Einsatz kommt“, so Thomas Beißwenger, „sondern auch bei der Herstellung von Papier, Glas, Stahl, Teppichen, Toastbrot, Zahnpasta und anderen industriellen Anwendungen.“

Der GeoKoffer vermittelt damit wichtige Kenntnisse im Bereich der Ressourcengewinnung und -schonung, wie Jörg Bayer erklärte. „Mit ihm lässt sich der Weg der Gesteine von ihrer Entstehung bis hin zu ihrer industriellen Anwendung erklären“, so der Geschäftsführer der Bayer Baustoffwerke. „Der Koffer greift also nicht nur tektonische Phänomene, wie die Entstehung der Kontinentaldrift, des Vulkanismus oder des schwäbischen Schichtstufenlandes, sondern auch wirtschaftliche Fragestellungen.“ Zum GeoKoffer gehören auch 29 laminierte Informationskarten für die Gruppenarbeit und ein USB-Stick, auf dem Präsentationen, Arbeitspapiere, Fotos und Filme gespeichert sind. Mit ihnen können die Schüler hinter die Kulissen von Steinbrüchen, Kies- und Sandgruben blicken.

„Im GeoKoffer steckt jede Menge Spannung und Abenteuer“, sagte Dr. Volker Müller. Der Rektor des Heinrich-Heine-Gymnasiums war sich sicher, dass sich das Interesse der Schüler an erdgeschichtlichen Themen so deutlich steigern lasse. Ähnlich sah es Dorothee Wetzel. „Theorie und Praxis lassen sich im Erdkundeunterricht auf diese Weise noch besser miteinander verbinden“, stellte die Schulleiterin des Otto-Hahn-Gymnasiums fest. Der GeoKoffer enthält auch zahlreiche Vorschläge für chemische und physikalische Versuche. „Dadurch wird der fächerübergreifende Unterricht gefördert“, so Wetzel weiter. „Gleichzeitig können komplexe Inhalte eingängiger vermittelt werden und die Schüler können sich den Stoff auch selbstständig erarbeiten.“

Ostfilderns Oberbürgermeister Christof Bolay (SPD) war vor allem davon begeistert, dass der GeoKoffer auch Themen wie das Baustoff-Recycling aufgreift und junge Menschen damit schon frühzeitig für einen bewussten Umgang mit Gütern des täglichen Bedarfs sensibilisiert. Thomas Beißwenger berichtete in diesem Zusammenhang, dass jeder Baden-Württemberger in der Stunde ein Kilogramm Steine verbraucht, ohne sich dessen überhaupt bewusst zu sein. „90 Prozent der Gesteine, die im Hoch- und Tiefbau eingesetzt werden, sind nach wie vor Primärrohstoffe, da Recycling-Material aus technischen Gründen nicht überall eingesetzt werden kann“, sagte er. „Trotzdem ist es wichtig, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass wiederaufbereitete Baustoffe überall dort eingesetzt werden, wo es möglich ist.“

Christof Bolay stellte daher fest, dass der GeoKoffer Schüler frühzeitig und nachhaltig mit den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz in Kontakt bringt. „Ich denke, dass so auch die Wertschätzung für die heimische Natur- und Kulturlandschaft gestärkt wird“, bilanzierte der Kommunalpolitiker. „Nach dem Unterricht mit dem GeoKoffer wird der ein oder andere Schüler sein Umfeld bestimmt anders wahrnehmen und sicherlich auch ein Bewusstsein für eine lokale Baukultur entwickelt haben.“

Die Leisigkeit des Steins

Entdecken Sie Oskars turbulentes und manchmal auch etwas lautes Großstadt-Familienleben ohne Sorgen. Warum Bauherren mit Kalksandstein in vielerlei Hinsicht ein sorgenfreies Leben in ihrem Eigenheim verbringen sowie weiteres Unterhaltsames aus Oskars bewegtem Leben gibt es unter: www.keine-sorgen.de

1. EB-X-Lauf 2013

Am 21. September 2013 fand der erste EB-X-Lauf rund um das Kalksandsteinwerk in Kernen/Stetten statt. Mehr als 50 Läufer traten an, um die 7,7km lange Strecke mit einem Höhenunterschied von 125m und einer max. Steigung von 28% in zwei Runden zu bewältigen. Bei strahlendem Sonnenschein erreichte Oliver Späth in einer rekordverdächtigen Zeit von 28 Minuten und 14 Sekunden als Erster das Ziel. Wir danken allen Mitläufern und Begleitungen für den tollen Lauf und die stimmungsvolle After-Run-Party. Wiederholung folgt in 2015!!!

Hier gibt’s den ganzen Fotostream: https://www.icloud.com/photostream/de-de/#AI5qXGF1GbQ4z0

Damm schützt Esslingen vor Hochwasser

Tagelanger Regen der letzte Wochen führte zu einer dramatischen Erhöhung des Neckar-Wasserspiegels. Der Neckar verwandelte sich in einen reißenden Fluss.

Das Wasserwirtschaftsamt gründete zusammen mit der Stadt Esslingen und der Feuerwehr einen Krisenstab. Die Lage spitzte sich am Samstag zu. Eine Meldung von einer hohen Welle und einer dadurch entstehenden Gefahr der Überflutung der Esslinger Altstadt war eingegangen.
Kurzfristig wurde zum Schutze der Altstadt beschlossen, einen Damm zu errichten.

Mit einer ähnlichen Situation war die Stadt Esslingen bisher noch nie konfrontiert, da im Normalfall der Wasserabfluss des Neckars durch die vielen Staustufen geregelt wird. Verschärft wurde die Situation, durch ein unmotorisiertes Wasserfahrzeug des Wasser- und Schifffahrtsamtes, welches sich am Tag zuvor selbstständig gemacht hat und gegen das Wehrschütz der Neckarschleuse Esslingen gekracht ist. Dabei ist die Aufhängung auf einer Seite gerissen und der mehr als 50 Tonnen schwere Schieber hatte sich verkeilt. Hier das Video auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=lHiSmBtGTkU&feature=youtu.be

Um die Altstadt Esslingens vor der Gefahr einer Überflutung zu bewahren, wurden wir gegen 15 Uhr vom Krisenstab beauftragt einen mehr als 3m hohen Damm vor das alte Wasserhaus zu schütten. Kurzentschlossen hat unser Geschäftsführer Jörg Bayer in Zusammenarbeit mit Herrn Hermann Wager, Geschäftsführer der Firma Kaatsch Plochingen, die Leitung zur Errichtung eines Damms übernommen.

Schnellst möglichst wurden Mitarbeiter, Bagger und LKWs organisiert. Da die vom Wasser- und Schifffahrtsamt zur Verfügung gestellten Wasserbausteine entlang der B10 bei Weitem nicht ausreichten, musste der Großteil des benötigten Dammbaumaterials aus unserem Stubensand-Steinbruch beigefahren werden. Ca. 1.000 cbm Material wurde zum Wehr in Esslingen gefahren.
Bis in die frühen Sonntag-Morgenstunden war wir zusammen mit der Firma Kaatsch mit dem Bau beschäftigt. Rechtzeitig vor Eintreffen der hohen Welle war der Damm fertiggestellt, so dass für die Altstadt Esslingens keine Gefahr mehr bestand.

Ein recht herzliches Dankeschön möchten wir unseren engagierten Mitarbeitern aussprechen, die unermüdlich bis zum Schluss dafür gekämpft haben, dass die Esslinger Altstadt nicht den Fluten zum Opfer gefallen ist. Bedanken möchten wir uns auch recht herzlich bei den durch uns beauftragten Transportfirmen, der Fa. Schaller und der Fa. Diehl und insbesondere bei der Fa. Kaatsch für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Zeitungsartikel hierzu: Esslinger Zeitung (8MB)

 

Sandwelt 2013

Sandwelt 2013 vom 01. Mai bis 29. September 2013 in Ludwigsburg

Aus unseren Sanden werden nicht nur hochwertige Kalksandstein-Produkte, Baustoffe und Reitplätze hergestellt, sondern sie eigenen sich auch vorzüglich für die Herstellung von Sandskulpturen. Glauben Sie nicht? Überzeugen Sie sich selbst auf der Sand Welt 2013 in Ludwigsburg.

www.sand-welt.de

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